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Mailweiterleitungen an Gratismailprovider

Sie haben bei uns eine Domain samt Mailadressen, möchten aber weiterhin eine bestehende Adresse bei einem Gratismailprovider zum Empfangen ihrer Mail benutzen?

Erstmal ist das keine komplizierte Sache – richten Sie dazu in der E-Mail-Verwaltung eine neue Weiterleitung an Ihre bestehende Adresse ein.

Probleme kann es geben, sobald die externe Adresse bei bestimmten Gratis-Mailprovidern liegt. Manche davon haben zu scharf eingestellte Filter oder benutzen problematische Methoden, um unerwünschte Mail zu blockieren.

Probleme durch Einsatz von SPF (Sender Policy Framework)

Zur Legitimierung von Absenderadressen wurde das SPF entwickelt. Dabei legt ein Mailserverbetreiber für eine Absenderdomain fest, von welchem Server legitime Mails dieser Domain verschickt werden dürfen.

Das führt in diesen Fällen zu Problemen:

  1. Weiterleitungen
  2. Mailinglisten

Beispiel

Jemand schickt Ihnen eine Mail und benutzt dazu eine Absenderdresse, die SPF benutzt.

Unser Mailserver nimmt die Mail an, denn er ist für diese Empfängeradresse zuständig. Wegen der Weiterleitung versucht er, die Mail an Ihre Adresse bei einem Gratismailer, der ebenfalls SPF benutzt, abzuliefern. Für den Server Ihres Gratismailers sieht es jetzt so aus, als benutze die Mail die Originalabsenderadresse, komme aber von einem nicht dafür erlaubten Server, nämlich unserem.

Für Mailinglisten gilt das gleiche, auch hier wird Mail mit »fremden« Absenderadressen weitergeleitet.

Der SPF verwendende Zielserver wird nun je nach Einstellung die Mail ablehnen oder als »unerwünscht« (Junk) bewerten. Das wäre noch kein Problem, denn der Absender bekäme eine Meldung, dass die Zustellung nicht geklappt hat, bzw. würde die Mail beim Empfänger im Junk-Ordner landen.

Es gibt aber auch Anbieter, die solche Mails stillschweigend entsorgen. In dem Fall wäre die Mail einfach verschwunden, und niemand erfährt davon.

Warum betrifft das Problem nur »Gratismailprovider«?

Hier trifft das Sprichwort »You get what you pay for« (Man bekommt das, was man bezahlt) zu. Bei einem Gratisanbieter haben Sie keinen Einfluss auf solche Einstellungen des Mailempfangs.

Abhilfe

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